Vlado & Maria Ondrej / Atelier für Radierung Leipzig, Independent Etching Studio

Die Künstler Vlado Ondrej und Maria Ondrej, arbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Baumwollspinnerei.
Schwerpunkt der Arbeit ist zeitgenössische Radierung und experimentelle Randgebiete wie Cliché verre.

Foto: Lina Lund

In Zusammenarbeit mit der Galerie Eigen + Art Leipzig / Berlin

22 cm x 16 cm, Kaltnadelradierung

In Zusammenarbeit mit der Galerie Eigen+Art und Ihren Künstlern Neo Rauch, David Schnell, Yehudit Sasportas, Stella Hamberg und Matthias Weischer, Kristina Schuldt und Titus Schade entstanden und entstehen Radierungen.

In Zusammenarbeit mit Verlag MMKoehn entstand das Buch Cliché Verre

28 cm x 20,5 cm

Wir haben im April 2014 in Zusammenarbeit mit Verlag MMKoehn das Buch "Cliche´verre" herausgegeben (mit englischer und spanischer Übersetzung).
Es beschäftigt sich mit Cliché verre als Ausdrucksmittel für zeitgenössische Kunst.
Der begleitende Text wurde von Karoline Mueller-Stahl geschrieben, der historische Abriss von Dr. Agnes Matthias.
Natalie de Ligt, Frank Motz und Susanne Altmann haben Textbeiträge zu den Künstlern
Tilo Baumgärtel (D), Roddy Bell (NO), Sven Braun (D), Åsa Elzén (S), Wednesday Farris (USA), Philipp Hennevogl (D), Marie Carolin Knoth (D), Tea Mäkipää (FI), Maribel Mas (ES),
Maria Ondrej (D), Vlado Ondrej (SK), Christoph Ruckhäberle (D), Nadin Maria Rüfenacht (CH), Matthias Weischer (D), Zafos Xagoraris (GR) geschrieben.

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Zweitausendeins entstand der Kalender Cliché verre 2014

Am 21. & 22.9.2013 fand der große Herbstrundgang der Galerien in der Baumwollspinnerei Leipzig statt. Hier präsentierte Zweitausendeins zusammen mit Vlado & Maria Ondrej - Atelier für Radierung Leipzig im Spinnerei archiv massiv den neuen Kunstkalender zur Ausstellung "Cliché verre reloaded"!

Junge Kunst aus Leipzig. Der Zweitausendeins-Kunstkalender 2014.

Die Künstler Vlado und Maria Ondrej haben die Technik des Cliché verre wiederbelebt. Das Druckverfahren verbindet Zeichnung und Fotografie in ungewöhnlich schöner Weise. Internationale Künstler wurden ins Atelier in die Leipziger Spinnerei eingeladen, um dort Glasradierungen zu fertigen. Ziel war, die alte Technik jungen Künstlern zu öffnen. Das beeindruckende Ergebnis findet sich auf diesem Kalender mit 13 Blättern: „Cliché verre reloaded". Großformat 33,5 x 49 cm. Bestellbar bei www.zweitausendeins.de unter Bestell Nr. 200 412.

Ausstellungsreihe Cliché verre reloaded - Ein Angriff auf die Zeit

50 cm x 40 cm

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Anlässlich des Großen Herbstrundganges der SpinnereiGalerien in Leipzig wurde im Spinnerei archiv massiv das Projekt „Cliché verre reloaded – Ein Angriff auf die Zeit“ dem interessierten Publikum vorgestellt. Vlado & Maria Ondrej – Atelier für Radierung haben sich 2012 bis 2014 mit der historischen Technik Cliché verre oder auch Glasradierung intensiv beschäftigt und nach umfassender Recherche, in Gesprächen mit internationalen Grafik- und Fotografiespezialisten und zahlreichen Versuchen wiederbelebt.
Der Fokus lag dabei nicht auf der alleinigen Wiederbelebung der Technik, sondern auf ihrer Neuerfindung in Verknüpfung mit zeitgenössischen künstlerischen Inhalten und Themen. Dafür werden in Zusammenarbeit mit den Kuratoren Natalie de Ligt und Frank Motz 13 europäische und nordamerikanische Künstlerinnen und Künstler in das Atelier für Radierung eingeladen um Glasradierungen zu erstellen. Diese Arbeiten wurden am 21. September 2013 in der Spinnerei erstmalig präsentiert. Im Jahr 2014 wurde die Ausstellung im Lindenau Museum Altenburg 18. Januar – 16. März 2014 gezeigt. Eine Ausstellung in Barcelona ist in Planung.
Die Erfindung des Cliché verre fällt mit der Entstehung der Fotografie zusammen und stellt eine besondere Hybridform aus Radierung und Fotografie dar: Eine Glasplatte wird mit einer lichtundurchlässigen Schicht, früher häufig Ruß oder Druckerschwärze, bestrichen, in die dann radiert, also die Farbe wieder rausgekratzt, wird. Diese Platte wird auf fotosensibles Papier gelegt, das belichtet und entwickelt wird. Das Licht dringt nur durch die bearbeiteten Stellen und reproduziert diese als Schwärzen auf dem Papier. Angewandt und in Experimenten erprobt wurde diese Technik ursprünglich von Künstlern wie Camille Corot, Charles-François Daubigny, Man Ray und Picasso.

Künstlerauswahl
Tilo Baumgärtel (D), Roddy Bell (NO), Sven Braun (D), Åsa Elzén (S), Wednesday Farris (USA), Philipp Hennevogl (D), Marie Carolin Knoth (D), Tea Mäkipää (FI), Maribel Mas (ES), Maria Ondrej (D), Vlado Ondrej (SK), Christoph Ruckhäberle (D), Nadin Maria Rüfenacht (CH), Matthias Weischer (D), Zafos Xagoraris (GR)

Publikation
Zur Ausstellung ist ein Katalog in Planung mit einer Auswahl der künstlerischen Arbeiten und mit Beiträgen von Karoline Mueller-Stahl (Wiederbelebung und Weiterentwicklung der Technik), Agnes Matthias (Historischer Überblick), Natalie de Ligt und Frank Motz (zu den künstlerischen Positionen)

Dieses Projekt wird unterstützt von:
Tetenal
Zweitausendeins.de
Wolf-Dierk Lohnitz glas + spiegel

Press release
“Cliché verre reloaded – Ein Angriff auf die Zeit”

On occasion of the Autumn Gallery Tour on September 21st & 22nd 2013 within the Leipziger Baumwollspinnerei the project ”Cliché verre reloaded – Ein Angriff auf die Zeit“ will be presented in the art space Spinnerei archiv massiv. Initiators, artists Vlado and Maria Ondrej, have been dealing with the technique of Cliché verre (or glass etching) in their etching workshop Atelier für Radierung Leipzig for the last two years. After a comprehensive research and numerous tests they revived Cliché verre.
The focus of their artistic approach is on the rediscovery of a technique from the 19th Century to contextualize it by contemporary artistic means and contents. Therefore and in cooperation with the curators Natalie de Ligt and Frank Motz 15 international artists have been invited to the Atelier für Radierung in the Baumwollspinnerei Leipzig to create Cliché verres during the summer.

The invention of Cliché verre corresponds with the introduction of photography, it is a hybrid between etching and photography. A glass plate is covered with an opaque layer in which the artist scratches off the ground with a etching needle where he wants a line to appear in the finished piece. In the darkroom the glass plate is placed and exposed on light-sensitive paper. Light is only filtered trough the etched lines of the plate that appear in black on the paper. In former times this technique was used by artists like Camille Corot, Charles-François Daubigny, in the 20th Century Man Ray and also Picasso experimented with Cliché verres.

Artists
Tilo Baumgärtel (D), Roddy Bell (NO), Sven Braun (D), Åsa Elzén (S), Wednesday Farris (USA), Philipp Hennevogl (D), Marie Carolin Knoth (D), Tea Mäkipää (FI), Maribel Mas (ES), Maria Ondrej (D), Vlado Ondrej (SK), Christoph Ruckhäberle (D), Nadin Maria Rüfenacht (CH), Matthias Weischer (D), Zafos Xagoraris (GR)

Catalogue
Accompanying the project a catalogue will be published including a selection of the artistic works and essays by Karoline Mueller-Stahl (revival and development of Cliché verre), Agnes Matthias (historical overview), Natalie de Ligt, Susanne Altmann and Frank Motz (artistic positions).

Graphic box
On occasion of the opening in September 2013 Vlado & Maria Ondrej - Atelier für Radierung Leipzig will publish their 7th graphic edition “Cliché verre reloaded – Ein Angriff auf die Zeit“ with an edition of 12 graphic boxes. The box includes 15 original hand made copy prints, signed and numbered by the artists. The edition is accompanied by an essay by Karoline Mueller-Stahl.

Ausstellung "Vlado & Maria Ondrej - Atelier für Radierung Leipzig" in Winterthur, Schweiz

Arbeiten von 2009 bis 2013
Vom 25 Januar bis 16 Februar 2013 im Galerie Kunst im Bauhof, Steinberggasse 61, 8400 Winterthur (CH)
www.kunst.bauhof.ch

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